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Schweinegülle um bis zu 90 % reduzieren – mit dem elektrischen MVR-Verdampfer von MKR Cleanwater

  • Michael Köhnlechner
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 24 Stunden

Schweinegülle fällt in großen Mengen an und stellt Betriebe vor wachsende Herausforderungen: steigende Lager- und Transportkosten, hohe Stickstoffeinträge und begrenzte Ausbringungsflächen. MKR Cleanwater bietet dafür eine Lösung, die das Volumen um bis zu 90 % reduziert und daraus einen verwertbaren Dünger gewinnt – mit der elektrischen MVR-Serie, die rein mit Strom arbeitet und keine Abwärme benötigt.



Die Herausforderung: Schweinegülle verwerten


Gülle ist ein Nebenprodukt der Tierhaltung und enthält wertvolle Nährstoffe wie Stickstoff. Ihre Lagerung und Ausbringung bringt aber Probleme mit sich:

  • Lager- und Transportkosten: Große Volumina müssen gelagert und über weite Strecken gefahren werden.

  • Stickstoffüberschuss: Begrenzte Ausbringungsflächen und strengere Düngeverordnungen erhöhen den Druck.

  • Geruch und Emissionen: Lagerung und Ausbringung belasten die Umgebung.

Die Reduzierung des Güllevolumens ist daher der entscheidende Hebel.


Die MVR-Serie: elektrisch, ohne Wärmebedarf


Die MVR-Serie von MKR arbeitet nach dem Prinzip der mechanischen Brüdenverdichtung: Der entstehende Wasserdampf (Brüden) wird verdichtet und seine Energie wieder zum Verdampfen genutzt. Dadurch braucht die Anlage keine externe Wärmequelle, sondern nur Strom – ideal für Standorte ohne nutzbare Abwärme. Der Energiebedarf liegt bei nur rund 50 Wattstunden pro Liter (≈ 20 Liter Destillat je kWh).


Die Prozesskette in drei Schritten


  1. Separation: Die Schweinegülle wird mechanisch getrennt. Die Festphase geht direkt in die Biogasanlage und liefert dort wertvolles organisches Material.

  2. MVR-Verdampfung: Die Flüssigphase wird im MVR-Verdampfer eingedampft – Volumenreduktion bis zu 90 %. Das nährstoffreiche Konzentrat kann ebenfalls der Biogasanlage zugeführt werden.

  3. Stickstoffbindung: Der flüchtige Stickstoff geht nicht verloren, sondern wird gezielt in einer Ammoniumsulfatlösung (ASL) gebunden – ein hochwertiger, direkt verwertbarer Flüssigdünger.


Die Vorteile auf einen Blick


  • Bis zu 90 % weniger Volumen: weniger Lagerraum, weniger Transportfahrten, geringere Kosten.

  • Niedrigster Energieverbrauch: rund 50 Wh/l, kein Wärmebedarf; Betriebskosten ab 7 €/m³.

  • Sauberes Kreislaufwasser: das Destillat ist praktisch stickstofffrei und geruchlos.

  • Wertvoller Dünger: der Stickstoff wird als ASL in Mineraldüngerqualität gebunden, RENURE-konform.

  • Kontinuierlicher, automatischer Betrieb: geringer Platzbedarf, einfache Installation, Zero-Liquid-Verfahren möglich.


Technische Daten (Beispiel MVR15)


  • Ansaugvolumenstrom: 1.500 l/h

  • Destillatleistung: 20 l/kWh elektrisch

  • Destillatstrom max.: 1.350 l/h

  • Wärmebedarf: 0 kW

  • Abmessung (L×B×H): 4,50 × 2,80 × 3,10 m · Leergewicht: ca. 8 t


Aus der Praxis


Für landwirtschaftliche Betriebe lässt sich die Prozesskette „Separation → MVR-Verdampfung → ASL-Bindung" direkt in den bestehenden Betrieb integrieren. Das Ergebnis: drastisch reduziertes Volumen in der Biogasanlage, geringere Stickstoffbelastung und spürbar niedrigere Lager- und Transportkosten. MKR hat die MVR-Schweinegülle-Verdampfung 2024 als eigene Produktlinie gestartet.


Warum MKR Cleanwater


Wir bauen Verdampfer seit 2009 und begleiten Sie von der Probeverdampfung Ihres Materials im eigenen Labor über die Inbetriebnahme bis zur Wartung. Alle medienberührten Teile bestehen aus Edelstahl, die Anlagen kommen vormontiert, gefertigt wird in Monheim (Schwaben).


Häufige Fragen (FAQ)


Wie stark lässt sich Schweinegülle reduzieren? Mit der MVR-Serie um bis zu 90 %. Der genaue Wert hängt vom Material ab – deshalb bieten wir eine Probeverdampfung im eigenen Labor an.

Braucht der MVR-Verdampfer Abwärme oder Wärme? Nein. Die MVR-Serie arbeitet rein elektrisch nach dem Prinzip der Brüdenverdichtung und benötigt keine externe Wärmequelle – ideal für Standorte ohne nutzbare Abwärme.

Wie viel Strom verbraucht die MVR-Serie? Rund 50 Wattstunden pro Liter, das entspricht etwa 20 Litern Destillat je Kilowattstunde. Die Betriebskosten liegen ab 7 €/m³.

Was passiert mit dem Stickstoff? Der flüchtige Stickstoff geht nicht verloren, sondern wird in einer Ammoniumsulfatlösung (ASL) in Mineraldüngerqualität gebunden – RENURE-konform und direkt als Dünger verwertbar.

Ist das Destillat sauber? Ja, das Destillat ist praktisch stickstofffrei und geruchlos und lässt sich als Kreislaufwasser nutzen.


Fazit


Schweinegülle ist kein Abfall, sondern ein Wertstoff am falschen Ort. Mit der elektrischen MVR-Serie von MKR Cleanwater lässt sich ihr Volumen um bis zu 90 % senken – ohne Wärmebedarf, mit sauberem Kreislaufwasser und einem RENURE-konformen Dünger als Ergebnis. Ein wirtschaftlicher und umweltgerechter Weg, die Herausforderungen der Güllebewirtschaftung zu meistern.

Sie wollen wissen, was die MVR-Serie mit Ihrer Gülle leistet? Schicken Sie uns eine Probe – wir verdampfen sie in unserem Labor. [Probeverdampfung anfragen]

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